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Wer wir sind und was wir (nicht) wollen
Seit mehr als 100 Jahren wird in Kirchengemeinden und christlichen Vereinen
Sport getrieben. Die Evang. Sportarbeit ist ein Sportverband der als
eingetragener Verein (e.V.) für Berlin und Brandenburg am 14. Juni 1991
gegründet wurde. Sie ist die Nachfolgeorganisation des Ev. Turnverbandes von
Groß-Berlin e.V. (1909-1934) und des Landesarbeitskrei-ses Sport der Ev. Jugend
Berlin (West) (1969-1991). Die Ev. Sportarbeit ist eine Bewegung von Laien und
stützt sich allein auf ehrenamtliche Arbeit, Der Verband sieht sich als Teil
des interkonfessionellen und interkulturellen Dialoges, das heißt, das Angebot
steht Christen aller Konfessionen und auch Nichtchristen offen. Eine bezahlte
sportliche Betätigung wird abgelehnt.
Wie sehen wir den Sport im Kontext der christlichen Botschaft?
Die Begegnung von Christen, aber auch von Angehörigen anderer
Glaubensgemeinschaften, beim Sporttreiben bildet Gemeinschaft. Sport in der Ev.
Sportarbeit ist generationsübergreifend und hilft beim Abbau sozialer
Schranken. Im Wettkampf können Fairness und Nächstenliebe praktisch erprobt
werden und man übt das Umgehen mit Sieg und Nie-derlage. Wir sehen die
christliche Botschaft in der Ganzheit von Körper und Seele. Der Sport bietet
Raum, christlich-ethische Werte zu entwickeln.
Was betrachten wir als unsere Aufgaben?
Die ESBB ist Träger übergemeindlicher Sportarbeit aus den Evang. Gemeinden,
christlichen Vereinen, kirchlichen Einrichtungen und angeschlissener
Gästesportgruppen. Sie fasst die sportlichen Aktivitäten und Initiativen
zusammen und unterstützt und berät die Turnierleitungen der Fachgruppen, hilft
bei der Koordination regionaler und überregiona-ler Sportveranstaltungen
(Sportfeste, Turniere, Meisterschaften), vertritt die Interessen der
ESBB-Sportgruppen gegen-über dem Eichenkreuz des CVJM Gesamtverbandes, den
Landessportbünden und der Ev. Kirche, bietet zusätzlichen Versicherungsschutz
beim Sport in der Gemeinde, macht sportliche Angebote auch für
gesellschaftliche Randgruppen, die kein Zuhause im Leistungssport der Vereine
und Verbände finden, fördert gemeinschaftsbildende Aktivitäten der kirchlichen
Gemeindearbeit, gibt die kirchliche Sportzeitung "Spuk", das offizielle
Mitteilungsblatt der ESBB, heraus, unterhält den Rechtsausschuss Sport (RAS)
und andere Schiedsstellen.
Mit wem arbeiten wir zusammen?
Im ESBB-Vorstand ist durch Sitz und Stimme vertreten die Ev. Kirche durch den
"Sportbeauftragten der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg", der Eichenkreuz-Sport
durch den "Sportreferenten des CVJM Ostwerk Berlin-Brandenburg e. V". Die Ev.
Sportarbeit strebt die Mitgliedschaft in den Landessportbünden von Berlin und
Brandenburg an.
Wie stellen wir uns den Sport vor?
Die ESBB bietet Freizeit- und wettkampforientierten Sport auf verschiedenen
Leistungsebenen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf den Mannschaftssportarten, da
sie besonders dem Einzelnen die Entfaltung individueller Fähigkeit für die
Gemeinschaft ermöglich, die Gemeinschaftsbildung über den Bereich des Sportes
hinaus fördern, geeignet sind, christlich-ethische Grundwerte zu vermitteln,
Gruppenprozesse zur Integration und zur Bewältigung von Konflikten und
Aggressionen einleiten können. Aktivitäten Die ESBB fördert mit ehrenamtlicher
Tätigkeit die Gemeindearbeit durch Breiten- und Erlebnissport. Dabei bieten die
Fachgruppen
Fußball
Tischtennis
Volleyball
Basketball
neben dem Spiel in der Gemeinde auch die Möglichkeit, an Rundspielen,
regionalen und überregionalen Turnieren und Sportfesten teilzunehmen.
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